Warum objektive Leistungsdaten heute unverzichtbar sind
Objektive Leistungsdaten zeigen messbar, wie der Körper auf Training reagiert. Dazu zählen unter anderem Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Bewegungsumfang, Belastungsreaktionen sowie Regenerationsindikatoren. Im Gegensatz zum subjektiven Empfinden liefern diese Daten eine verlässliche Grundlage für Trainingsentscheidungen. Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen, dass datenbasierte Trainingssteuerung zu einer besseren Balance aus Belastung und Erholung führt und das Risiko von Überlastung reduziert (Vanrenterghem et al., 2021).
Warum Training nach Gefühl oft nicht ausreicht
Das eigene Körpergefühl ist wichtig, kann jedoch durch Stress, Schlafmangel oder Alltagsbelastungen verfälscht werden. Wearables und Apps von Garmin, Polar oder Plattformen wie Strava liefern viele Messwerte, beantworten jedoch selten die entscheidende Frage: Was bedeuten diese Daten für meinen Körper? Studien zeigen, dass isolierte Einzelwerte ohne individuelle Einordnung nur begrenzte Aussagekraft haben (Seshadri et al., 2021).
Welche objektiven Daten wirklich relevant sind
Belastungsreaktion und Regeneration
Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität liefern wichtige Hinweise darauf, wie der Körper Belastung verarbeitet und wie gut er sich erholt. Veränderungen dieser Parameter stehen in engem Zusammenhang mit Stress, Trainingsbelastung und Erholungszustand (Rogers et al., 2021). Entscheidend ist nicht ein einzelner Wert, sondern das Zusammenspiel mehrerer Parameter im zeitlichen Verlauf.


