Warum Regeneration oft falsch eingeschätzt wird
Viele Menschen beurteilen ihre Erholung nach Gefühl. Wer sich nicht müde fühlt, geht davon aus, belastbar zu sein. Wer sich erschöpft fühlt, reduziert Training oder Bewegung. Dieses Vorgehen ist naheliegend, greift jedoch häufig zu kurz. Aktuelle Studien zeigen, dass subjektives Erholungsempfinden nicht immer mit dem physiologischen Zustand des Körpers übereinstimmt. Stress, Schlafqualität und Alltagsbelastungen können die Wahrnehmung verzerren (Kellmann et al., 2021). Regeneration ist damit mehr als ein Gefühl. Sie ist ein messbarer biologischer Prozess.
Warum Erholung objektiv betrachtet werden sollte
Regeneration beschreibt die Fähigkeit des Körpers, Belastungen zu verarbeiten und wieder ein belastbares Gleichgewicht herzustellen. Dieser Prozess betrifft nicht nur Muskeln, sondern auch das Nervensystem, den Hormonhaushalt und das Herz Kreislauf System. Forschungsarbeiten zeigen, dass eine unzureichende Erholung langfristig mit erhöhtem Verletzungsrisiko, reduzierter Leistungsfähigkeit und gesundheitlichen Beschwerden verbunden ist (Vanrenterghem et al., 2021). Objektive Daten helfen, diese Prozesse frühzeitig zu erkennen.
