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Die Kalorie ist das Maß aller Dinge, wenn es um die Ausgestaltung unseres Körpers geht.  Aber was ist das eigentlich – und wie genau gehe ich mit ihr um, wenn ich abnehmen will?

Eigentlich sollte es sie längst nicht mehr geben. Denn als damals im Oktober 1948 lauter Herren aus aller Welt zur 9. Generalkonferenz für Maße und Gewichte zusammenkamen, beschloss das gelehrte Gremium aus Ingenieuren, Mathematikern, Physikern und sonstigen Geistesgewerben: Die Kalorie muss weg. Ist ungenau, ist nicht mehr zeitgemäß, fortan sollte Joule die Einheit der Wahl sein, wenn es um die Energieverbrennung geht. Im Deutschland wurde dieser Beschluss 1969 sogar ein Gesetz und die Kalorie 1978 ganz offiziell abgeschafft.

Hat ja super geklappt. 73 und ein halbes Jahr nach Paris klebt die Kalorie immer noch an uns wie Kaugummi unterm Schuh. Ob auf Verpackungen von Lebensmitteln, der Berechnung von Körperumsätzen oder Diätplänen: Die Kalorie, mal ganz ursprünglich von „calor“ abgeleitet, dem lateinischen Wort für Wärme, ist immer noch das Maß aller Dinge, auch ohne die gesetzliche Legitimation.

Aber was genau ist das eigentlich, so eine Kalorie? Ganz einfach: die Menge an Energie, die benötigt wird, um ein Gramm Wasser um ein Grad Celsius zu erhitzen. Und diese Energie steckt nun einmal in dem, was wir uns zuführen, in Brot genauso wie in einer Möhre. Nur eben unterschiedlich viel, und das muss man wissen, wenn man verantwortungsvoll mit seinem Grundumsatz umgehen will.

Okay, Moment, Moment. Das stecken jetzt zwei Sachen drin. Grundumsatz? Das ist die Menge an Kalorien, die ein Körper am Tag durch seine bloße Existenz verbraucht, ohne zusätzliche Aktivitäten wie Joggen, Treppensteigen oder Hauswände verputzen. Abhängig ist der Grundumsatz von mehreren Faktoren – zunächst einmal Gewicht, Alter, Geschlecht, Größe. Mit diesen Angaben könnte man mit der Harris-Benedict-Formel berechnen, was der Körper so verbraucht, wenn man auf dem Sofa herumliegt. Und zwar so: 655,1 + (9,6 x Körpergewicht in kg) + (1,8 x Körpergröße in cm) – (4,7 x Alter in Jahren). Soll heißen, nur so zum Beispiel: Eine Frau von 36 Jahren, die 1,68 Meter groß ist und 61 Kilo wiegt, hat einen Grundumsatz von bummelig 1.375 Kalorien. THEORETISCH!!! Denn es gibt ja noch viele andere Faktoren: Sind diese 61 Kilo pure Muskelmasse? Wie viel Fett ist dabei? Verbrennt diese Frau eher Kohlenhydrate oder Fett?

Da hilft so eine Formel ganz und gar nicht! Da muss eine andere Messung her – zum Beispiel der metabolicscan, oder auf Deutsch: eine Stoffwechselmessung, mit der man ziemlich exakt bestimmen, wo der wirkliche persönliche Grundumsatz liegt – und wo der Körper ihn herholt. In der Kombination mit dem bodyscan oder Daten aus der Messung mit dem mescan – unschlagbar und absolut genau! Denn hier gilt: Je mehr Körperdaten, desto genauer wird das Ergebnis. Und das ganz ohne umständliches Herumgerechne. Denn dabei hilft die vicoach App!

Klar ist übrigens auch: Der Grundumsatz ist der Start von allem. Jeder Gang zur Bushaltestelle, jeder getragene Einkaufsbeutel erhöht den täglichen Bedarf. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, braucht mehr als jemand mit denselben Parametern, der das Auto nimmt. Und wer regelmäßig Sport treibt… na, das muss jetzt nicht mehr groß erklärt werden, oder?

Was uns zum verantwortungsvollen Umgang mit der Kalorie bringt. Und der besteht aus purer, sehr einfacher Mathematik: Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er pro Tag verbrennt, nimmt zu. Und umgekehrt. Das große Geheimnis des Abnehmens ist also keins, denn grundsätzlich gilt: Es muss einfach weniger rein, als rausgeht.

Für die Kontrolle dieses einfachen Prinzips gibt es die vicoach App. Alle Körperdaten, die ihr mit Hilfe des mescans, der bodyscans oder der Stoffwechselanalyse sammelt, könnt ihr dort einspeisen – den Rest erledigt die vicoach App für euch. Die berechnet euren tatsächlichen Kalorienbedarf, sagt euch, wie ihr trainieren solltet, um Gewicht zu verlieren – und rechnet sogar die Rezepte in der App auf die gewünschte Kalorienanzahl um.

Auf Wunsch sogar in Joule. Aber wer will das schon wissen. 😉