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Zu schwer? Ordentlich Bauchfett? Ganz klar: Alles, was zu viel ist, soll weg. Die Frage ist bloß: Was ist eigentlich zu viel? Welches Fett ist voll okay?

Die beiden, die da neulich im ersten Stock eingezogen sind: nettes Paar, oder? Sehen auch eigentlich ganz gut aus. Okay, Carsten sieht man schon an, dass er Ende 40 ist, das Haar ist ein bisschen lichter, und obwohl er ziemlich dünn ist, füllt eine kleine Wohlstandsplauze den Pullover in seiner Körpermitte. Corinna dagegen ist eher klein und rund und knuffig, ein paar Kilo zu viel werden es schon sein bei ihr, und neulich bei ihrer Einzugsparty hat sie seufzend und leicht angetrunken darüber philosophiert, dass Carsten und sie eigentlich das genaue Gegenteil seien, so rein optisch: Der Bauch fehlt bei ihr, „dafür sitzt der ganze Mist in den Rettungsringen auf den Hüften und hier hinten“, sagte sie und klatschte sich mit der flachen Hand auf den runden, etwas ausladenden Po. „Aber der ist doch super!“, sagte eine Nachbarin mit einem Anflug auf Neid, „wenn dein Mann darauf nicht steht…“ Tue er durchaus, versicherte Corinna. „Aber Carsten meint, in unserem Alter muss man aufpassen, Herzinfarkt und stille Entzündungen im Fett und so.“ Und deshalb würde sie mit dem Trainieren anfangen und es Carsten jetzt gleichtun mit seinem Gesundheitsfimmel. „Sieht man zwar nicht gleich“, erklärte sie den neuen Nachbarn, „aber der pumpt seit Jahren schon ganz schön in der Muckibude.

Okay, trainieren ist ja per se eine gute Idee. Aber stimmt das eigentlich? Ist wirklich Corinna hier die Risikopatientin? Na ja, es spricht zumindest einiges dafür, dass ihr Mann ein bisschen besser auf sich aufpassen sollte als sie. Denn das gefährliche Fett, das, das Herzinfarkte macht und Diabetes begünstigt, ist das in seinem Bauch. Von dort werden schädliche Fettsäuren und Zytokine in den Körper abgegeben. Hüft- und Pospeck dagegen fängt das ganze Zeug wieder ein. Und produziert zusätzlich einen Schutzschild für die Arterien. Fanden jedenfalls Forscher der Universität Oxford heraus.

Also ist Corinna viel gesünder? Obwohl sie einen höheren BMI hat als ihr Gatte? Tja. Kann man per se nicht so sagen. Der Body-Mass-Index ist umstritten, weil er das Gewicht in die Gleichung aufnimmt (Körpergewicht durch Größe in Metern im Quadrat gleich BMI), aber nicht, wie das zusammengesetzt ist. Wie viel Muskelmasse ist da, wie viel Fett? In über 90 Prozent der Fälle ist der BMI ein ganz guter Marker, wenn’s darum geht Risiken zu identifizieren. Bei Bodybuildern zum Beispiel eher nicht.

Apropos Bodybuilder: Vor Wettkämpfen entwässern diese Damen und Herren, um die Muskeln definierter glänzen zu lassen. Ob man das schön findet… Geschmackssache. Gesund ist das aber nicht. Ein gesunder Anteil Wasser am Körpergewicht beträgt bei Frauen 45 bis 60 Prozent, bei Männern sollten es so um und bei fünf Prozent mehr sein. Umgekehrt verhält es sich übrigens, wo wir schon mal beim fröhlichen Zahlenwerfen sind, beim Fettanteil im Körper: Der darf und sollte bei Frauen höher sein als bei den Männern. Bei Corinna mit ihren 43 zum Beispiel so um die 25 Prozent, wo Carsten, fünf Jahre älter, nicht mehr als 21,5 Prozent haben sollte. Das Alter spielt hier durchaus eine Rolle: Je älter, desto mehr Fett ist erlaubt –  Corinnas Nichte Lena mit ihren 23 Jahren werden gerade mal 22 Prozent zugestanden. Ob das wirklich Sinn ergibt, ist eine andere Frage. Geschuldet sind diese Normwerte aber der Tatsache, dass Menschen in der Regel nun mal Fett zulegen, wenn sie älter werden.

Und nu? Sollte sich Corinna beherzt in die Muckibude ihres Mannes begeben, denn nichts spricht gegen Sport. Aber sie sollte einen kleinen Umweg einlegen – und Carsten gleich mitnehmen. Denn vor dem Sport kommt das große Vermessen. Idealerweise mit dem bodyscan von cardioscan, dem bodyscan IQ oder dem mescan.

Klar wird da auch das Gewicht gemessen. Aber wie gesagt: Das ist nur die halbe Miete. Im Scan wird Strom durch den Körper geschickt – und der stößt auf Widerstände, die signalisieren: hier beginnt eine Fettschicht, da drüben Muskelmasse. Im Idealfall gibt es dann noch eine Stoffwechselanalyse, die klärt, wie es in den Zellen aussieht, also u.a. wie hoch der Anteil an Zucker und Kohlenhydraten in ihnen ist. Denn nur eine zuckerfreie Zelle verbrennt Fett. Und wie man genau diese Zelle verbrennt, erklärt das Studiopersonal, aber natürlich auch die vicoach App. Ganz individuell müssen da nämlich noch einige andere Daten erhoben und ermittelt werden.

Wenn Corinna und Carsten damit durch sind, haben sie nicht nur und endlich viel über ihren Körper gelernt. Sie haben auch gezielte Empfehlungen bekommen, wie sie ihre Ziele erreichen. Im Fall von Carsten: mehr Muckis, und zwar vor allem in den Beinen, die er beim Training bislang vernachlässigt hat. Und Corinna will an den Hüftspeck ran. Denn sie hat zwar gelernt, dass ihr Gewicht gar nicht so ins Gewicht fällt, wenn es um ihre Gesundheit geht, aber weniger wär jetzt auch nicht schlimm, denkt sie. Und hat absolut recht damit.

Also nichts wie los zum nächsten Anbieter mit cardioscan Screenings. Denn nur wer seinen Körper in und auswendig kennt, kann seine Ziele in Angriff nehmen. Hier gibt es übrigens mehr Infos dazu, wie die Körperzusammensetzungsanalyse genau funktioniert: Körperzusammensetzungsanalyse