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Ein Leben in Bewegung und ohne Schmerzen: Das ist das Konzept der Liebscher-Bracht-Methode. Wie das genau funktioniert? Schauen wir mal

Loben und preisen wir an dieser Stelle doch mal eben die Ausbildung von Mediziner:innen und anderen Gesundheitsarbeiter:innen in diesem Land – da wird auf einem hohen Niveau Wissen darüber vermittelt, was zu tun ist, wenn’s weh tut. Und jetzt schimpfen wir noch ein bisschen über exakt den gleichen Sachverhalt. Denn wer sich in eine Arztpraxis begibt, hat nicht selten das Gefühl, dass sehr fokussiert und eng auf das Problem geschaut wird. Symptom ja, Ursache… eher nicht so. Ganzheitlichkeit? Interdisziplinäres Beurteilen? Passiert noch viel zu selten.

Und dann kommt da ein kampfsportbegeisterter Ingenieur um die Ecke und revolutioniert mal eben die Art und Weise, wie die Menschen in Bewegung kommen. Wie sie Schmerzen aus ihrem Körper heraustrainieren. „In der Welt der Ärzte und Therapeuten wirke ich wie ein Außerirdischer von einem anderen Planeten”, sagt Roland Liebscher-Bracht. Na klar: Von Haus aus ist der 65-Jährige ein Spezialist für Maschinenbau, besonders Fehlersuche in der Mechanik ist sein Ding, und so guckt er, der begnadete Analytiker, auch auf den Bewegungsapparat. Außerdem war er schon immer fasziniert von asiatischem Kampfsport – in den 1980ern eröffnete er Selbstverteidigungsschulen für die chinesische Kampfkunst Wing-Tsun. Und entdeckte Erstaunliches: Die komplexen Bewegungsabläufe linderten Schmerzen bei seinen Schülern.

Und genau da forschte Liebscher-Bracht weiter. Welche Bewegung wirkte wie im Bewegungsapparat? Wie kam es, dass Arthrose-Patienten plötzlich schmerzfrei wurden?  Er war verblüfft, und weder Ärzt:innen noch Physiotherapeut:innen hatten eine Erklärung.  Also forschte er mit Petra Bracht weiter daran. Die war nämlich nicht nur seine Frau, sondern praktischerweise auch Ärztin mit dem nötigen medizinischen Basiswissen. Gemeinsam entwickelten sie eine ganz neue Art, auf Schmerz zu schauen: Zu hohe Spannungen in den Muskeln und Faszien führen dazu, dass vom Gehirn Schmerzen erzeugt werden, die uns davon abhalten sollen, unsere Gelenke und die Wirbelsäule zu schädigen. Sie lernten, wie Muskeln auf Druck und Massage reagierten. Und hatten am Ende eine völlig neue Schmerztherapie zusammengeklöppelt: die Liebscher & Bracht-Methode.

Die Youtube-Videos von Roland Liebscher-Bracht sind inzwischen von über einer Million Menschen abonniert worden – Übungsfilme, mit denen Menschen von zu Hause aus schmerzfrei werden. Doch nicht nur das: Er bildet Ärzt:innen und Therapeut:innen aus und reist für Vorträge quer durch die Welt. Liebscher & Bracht, das ist inzwischen auch ein gut geöltes Geschäftsmodell geworden. Warum? Weil es funktioniert.

Das sind die drei Säulen der Liebscher & Bracht-Methode:

Drücken

Die Youtube-Videos von Roland Liebscher-Bracht sind inzwischen von über einer Million Menschen abonniert worden – Übungsfilme, mit denen Menschen von zu Hause aus schmerzfrei werden. Doch nicht nur das: Er bildet Ärzt:innen und Therapeut:innen aus und reist für Vorträge quer durch die Welt. Liebscher & Bracht, das ist inzwischen auch ein gut geöltes Geschäftsmodell geworden. Warum? Weil es funktioniert.

Dehnen

Wer im Flugzeug gern am Fenster sitzt und rausschaut, kennt das: Der Nacken tut ziemlich schnell einseitig weh. Was macht man da? Richtig: ab und zu den Kopf in die andere Richtung drehen. Ist immer so: Einseitige Bewegungen lassen Schmerzen entstehen — ausgleichende Bewegungen können Schmerzen nehmen. Diese Erkenntnis führt bei Liebscher & Bracht zur Engpassdehnung – die beiden versprechen: Das ist der Ausgangspunkt für eine anhaltende Schmerzfreiheit. „Wir haben 27 Grundübungen für alle Körperbereiche entwickelt, mit denen man unnachgiebige Muskeln und Faszien langfristig wieder auf ihre ‚natürliche Länge’ dehnt“, sagt Liebscher-Bracht. Diese Übungen bringen das Schmerzempfinden exakt an den Punkt, an dem der Körper damit beginnt, schädliche Spannungen herunterzufahren.

Rollen

Habt Ihr zu Hause nicht auch die ein oder andere Faszienrolle herumliegen? Gab ja einen ziemlichen Hype um die Dinger vor ein paar Jahren. Zurecht, finden die Eheleute Liebscher und Bracht: „Wird das Bindegewebe mit Druck wie ein Kuchenteig ausgerollt, schiebt dies die Flüssigkeit im Gewebe an“, sagt Liebscher-Bracht. Mit besten Folgen: Der Austausch von Nährstoffen verbessert sich, verklebte Faszien entkleben sich. „Wir nutzen die Faszien-Rollmassage, um die Effekte der Engpassdehnungen zu verstärken und das verfilzte Gewebe bei seiner Regeneration zu unterstützen“, sagt Roland Liebscher-Bracht.

Tja. Wer nun selbst mal probieren möchte, ob und wie das funktioniert: Liebscher & Bracht-zertifizierte Therapeuten gibt es fast überall. Vielleicht tut’s für den Anfang aber auch ein Youtube-Video.

Ein idealer Start dazu bietet die Eigenanalyse mit dem mobilityscan. Dieser Test kann ganz einfach zu Hause mit Hilfe der vicoach App durchgeführt werden. Im Anschluss erhaltet ihr eine aussagekräftige Auswertung über eure Beweglichkeit und die Ausgeglichenheit eures Körpers. Führt den Test doch einmal im Quartal durch und schaut, ob es Verbesserungen gibt.

Ein idealer Start dazu bietet die Eigenanalyse mit dem mobilityscan. Dieser Test kann ganz einfach zu Hause mit Hilfe der vicoach App durchgeführt werden. Im Anschluss erhaltet ihr eine aussagekräftige Auswertung über eure Beweglichkeit und die Ausgeglichenheit eures Körpers. Führt den Test doch einmal im Quartal durch und schaut, ob es Verbesserungen gibt.

Die vicoach App gibt es übrigens kostenlos im App Store oder bei Google Play. Ausprobieren lohnt sich – die App und natürlich auch die Youtube-Videos. Schaut mal auf diesem Kanal vorbei. Super Übungen für jeden Tag und gegen Schmerzen und Wehwehchen!

Liebscher Bracht YouTube